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Warum key g?

Die euphemistische Lebensspanne unserer Spezies scheint nun doch mit dem Ansturm neuer Erkenntnisschübe überfordert zu sein. Parallel dazu erleben wir die Wiedergeburt der sogenannten Komplementärmedizin – Ausdruck der über tausendjährigen Erfahrung bewährter Kulturmedizin Indiens, Chinas oder Persiens. Der große Anteil präventiven Wissens und Weisheit ist nutzbringend, werthaltig und damit integrationswürdig für die heutige Medizin.

key g wird die wesentlichen neuen, aber auch die alten Aspekte herausarbeiten – das Zufällige und Überflüssige in das
Notwendige verwandeln. Wir stehen an einem neuen großen Tor in der Geschichte der Medizin. Mit dem Überschreiten dieser Schwelle haben wir die Möglichkeit, mehr und mehr Gesundheit anzubieten. Damit sollte sich der Anteil kurativer, behandelnder Medizin verringern. Auslöser sind revolutionäre Erkenntnisse über die Auswirkung des Wechselspiels zwischen genetischer Matrix und Umwelt – unseren Genen und Einflüssen von außen. Aus der Zwillingsforschung, das heißt der Beobachtung von eineiigen, demnach genetisch identischen Paaren, hat man herausgefunden, dass für die Ausbildung der Individualität nur 20 % des genetischen Codes und 80 % die Umwelt prägend sind. Es gibt also einen sogenannten „2. Code“ neben dem genetischen, den epigenetischen Code.

Wir kennen heute die vollständige Sequenz des menschlichen Genoms. Wir wissen auch, dass wir – und zwar jeder Einzelne von uns – einzigartig und zurzeit unwiederbringlich ist. Selbst eineiige Zwillinge werden durch die Interaktion mit ihrer unterschiedlichen Umwelt durch den sog. zweiten Code, die – Epigenetik – unterschiedlich geformt. Somit gibt es viel Neues zu entdecken, zu sagen und zu bewerten. Diese neuen Aspekte werden in die Informationen unserer neuen Zeitschrift mit einfliessen. Wir haben die Möglichkeit, durch die Verfügbarkeit hervorragender Medien neue Technologien und Verfahren in der Medizin authentisch zu bewerten. Mit unserem neuen Magazin, key g, möchten wir Ihnen diese Erkenntnisse näher bringen. Topaktuelle Themen zur Gesunderhaltung des Körpers und des Geistes, aber auch neue, insbesondere minimalinvasive Methoden der kurativen Medizin finden sich in key g wieder.

key g wird versuchen, mit Hilfe von Spezialisten und einer kritischen Betrachtung diese Türen aufzustoßen. Aufbauend auf tradierten Methoden der naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise werden wir Neues analysieren und hinterfragen, um die nachhaltigen Wertigkeiten bestimmen zu können. Können Sie Glykomik, die Aura des Mikrobioms einordnen, oder kennen Sie gar die Wächterfunktion des Gens P53? Dies ist der unäquilibrierende Orkan an Wissen, der durch die immense Technologieentwicklung Erkenntnisschübe auslöst. Die voll ständige Sequenzierung des menschlichen Genoms und die technologischen Möglichkeiten, enorme Datenmengen zu speichern und auszuwerten, um daraus zum Beispiel individualisierte Medizin anbieten zu können, zeigt den Weg in eine neue Ära der Medizin und Lebensweise.

Nun endlich werden wir uns mit der Gesunderhaltung unseres Lebens beschäftigen.